von 120 auf 0

von 120 auf 0 in naja, 50m sch?tzungsweise.

"gl?ck gehabt"? gl?ck hatte wohl der vor mir. mehr nicht. lustige "massenauffahrt" auf der A9.

das szenario war mal wieder typisch f?r mich. links neben mir sind sie ineinander gefahren, vor mir und hinter mir. und die einzige, der wirklich gar nichts passiert und mitten drin steht war....na wer err?t es: ich.

manch einer, vermutlich die meisten, w?rden sich freuen. auto nichts passiert, mir nichts passiert. alles toll.

aber ich w?r wohl nicht ich wenn ich einfach hass schieben w?rde. solangsam glaube ich doch an irgendwas "gr??eres". ich darf einfach nicht sterben. erz?hl mir jmd warum MIR nichts passiert ist. von der verrenkten schulter abgesehen.

seit jahren w?nsch ich mir einfach nur sterben zu k?nnen. WIESO lebe ich noch? jahrelang schlief ich in einer wohnung mit ner knarre und nem luftgewehr. unz?hlige mal hatte ich sie in der hand, unz?hlige male bin ich in gedanken gestorben. unz?hlige mal sprang ich, unz?hlige male hatte ich einen unfall.

wieso hab ich gebremst? es w?r nat?rlich traurig f?r den vor mir gewesen, aber wie gro? w?r die chance gewesen mit 120 auf etwas aufzufahren und das zu ?berleben?

WARUM????

warum kann ich nicht einfach ruhe finden und einfach sterben.

ich kanns mir selbst einfach nicht mehr erkl?ren. es ist einfach nicht normal seit jahren fast t?glich nur den drang zu versp?ren zu sterben und immer noch zu leben.

etwas h?heres? gibts hier doch irgendeine (fuckin') aufgabe die ich zu erf?llen habe?

ich find mich ja langsam damit ab. sterben werde ich wohl so schnell nicht, vermutlich k?nnt ich auch von *meiner* br?cke springen und w?rd ?ber die 20m nur n gebrochenes bein davon ziehen.

scheint so eine blase um mich herum zu sein. ich kann wo auch immer dagegen rennen, sie federt alles ab.

geile sache. es gibt nicht viele w?nsche die ich ?ber jahre hinweg hatte....der einzige der sich konsequent durchzieht ist sterben.

vors?tze f?rs jahr 2006: ?berleben?

wenn ?berleben, dann bitte so das ich nicht permanent ans sterben denke.

ansonsten doch bitte einfach nur sterben.

also wie siehts aus. mach ich es mir nun einfach, f?hre etwas wie etwas "h?heres" in mein leben ein, das ich dann abeten kann, indem ich die ursache f?r alles sehe, dem ich die schuld geben kann?

das w?r "einfach", zu einfach irgendwie und es nervt mich.

wie war nun eigentlich das wochenende. wie immer halt: l?cheln und so tun als sei die welt ok. blo? keine bl??e geben.

und wie sah es wirklich aus? die fahrt nach le war schon anstrengend. das ich nicht schlafen kann seh ich ja mittlerweile schon als strafe. ich SOLL nachdenken. solange bis ich zu irgendeinem "ergebniss" komme. schlafen suckt eh, die tr?ume sind f?r mich einfach zu extrem. ich kann mit ihnen nicht umgehen, kann sie nicht ertragen. schlaf ist f?r mich eh nicht erholsam. st?ndig dieser halbwache zustand, st?ndig diese realen tr?ume, st?ndig diese extremsituationen.

nicht schlafen ist f?r mich auch nicht mehr zu ertragen. so nach dem motto "wenn du dich im schlaf nicht deinen gedanken stellst, dann wirst du es eben tags?ber ertragen m?ssen"

folge sind permanente tagtr?ume, permanente abwesenheit. was sich nat?rlich auf das reale leben nicht unbedingt sch?n auswirkt. job sieht kritisch aus, reale kontakte leiden darunter.

und egal was ich tue, ich verrenne mich immer mehr und immer tiefer in meinen gedanken.

also schon auf der fahrt nach le viel gegr?belt, viel phantasiert. mir passiert dabei nat?rlich nichts. ich kann auch total verheult ?ber die autobahn rasen, nicht bewusst, die geschwindigkeit kommt automatisch, im dunklen, im regen und mir passiert einfach NICHTS.

bei anarch angekommen erst mal in tr?nen ausgebrochen und jmd gefunden der einen einfach nur festh?lt und einem halt gibt.

die nacht ging noch ein paar stunden, passiert ist nicht viel. viel geredet.

irgendwann dann in einen extremen schlaf gefallen, reales zeug getr?umt. anstrengend wars.

anarch auch depressiv, das konnte ja "lustig" werden.

dann wieder in alte muster zur?ckfallen. schlafen um zu leben. schlafen um dem leben zu entgehen, auch wenn es im schlaf ja nun seit monaten eigentlich noch h?rter ist.

also lange im bett gewesen, ab und an aufgestanden und irgendwann auch zum rauchen im bett geblieben. gute gespr?che gef?hrt und sich gegenseitig (so hoffe ich mal) einfach nur gut getan. mal wieder gedanken real los werden. mir hats zumindest gut getan. als wir dann gegen 7 aufstanden ging es mir zumindest etwas besser. die erste zeit war sogar relativ locker und lustig. ablenkung war da. und irgendwann hab ich wieder die kontrolle verloren.

gefangen in meinen gedanken, gefangen MIT meinen gedanken lief alles an mir vorbei. ich sah wie sie miteinander redeten, vernahm aber nicht die worte, verstand nicht wor?ber sie reden. kurz vor mitternacht dann raus....

anfangs war alles ok, irgendwann bin ich zur?ckgefallen und auf einer bank sitzen geblieben. 1 stunde? vllt l?nger. ich wei? es nicht. gut wars das mich ein paar sms erreicht haben. dadurch bin ich nicht ganz abwesend gewesen und wurde immer mal wieder zur?ckgeholt.

irgendwann haben mich dann 2 aus der gruppe zuf?llig getroffen. mir war es eher l?stig. ich wollte allein sein.

irgendwann um 2 oder halb 3 waren wie wieder zur?ck in der wohnung. als eine kurze aufmunterung war moechen zu sehen und zu sprechen. es hat abgelenkt. ihr gesicht zu sehen, ihr worte zu lesen, sie am telefon zu h?ren.

sie mag mich. ganz einfach. ganz unkompliziert. das tut einfach gut. kein streit, keine zweifel. sie tut einfach nur gut. das seit jahren.

nunja, auch das geht vorbei und dann ging es ziemlich schnell das alle gegangen waren und ich mit anarch allein war. 2 depressive auf einem haufen, eine davon die die ganze nacht nur wieder an suizid gedacht hat, sich einfach nur gew?nscht hat zu sterben.

fiese gedanken. aber eigentlich wie immer.

und dann halt heute die r?ckfahrt. und damit w?ren wir beim anfang.

ich sollt wirklich noch mal zum dem psychiater gehen. diesen zustand ertrag ich nicht l?nger. zu wissen das man sterben will, aber nicht kann. dieser druck. dieser permanente druck, diese unaufh?rlichen gedanken.

ich ertrag sie einfach nicht mehr. mir ists ja auch mittlerweile egal ob er mir dann medikamente gibt. von mir aus auch die. von mir aus eine abh?ngigkeit von denen. ich will das hier einfach nicht mehr ertragen.

und in dem sinne nehme ich jetzt mal meine letzten beruhigungsmittel die ich habe....

auf das der druck f?r wenige stunden aus mir weicht.
1.1.06 15:59
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de