Zukunft

au revoir

und tsch?ss myblog.de

der umzug ist geschafft, jetzt fehlen nur noch die sch?nheitskorrekturen.
9.1.06 22:45


blauer dunst

rauchen. hmmmm, ich denke nicht schlecht dar?ber. es hat mir eine ganze zeit lang gut getan. sehr gut. bzw, es hat mir nicht schlecht getan.

ich hab auch keinen grund gesehen aufzuh?ren. die gesundheit ist mir relativ egal, das geld auch.

ABER

seit 3 tagen widert es mich einfach nur an. ich geb zu, bei meinem silvester trip hab ich rein vernunftsm??ig gesehen ZUVIEL geraucht. von freitag 18uhr bis sonntag fr?h wohl 4 packungen.

vllt bin ich der ganzen sache nur kurzzeitig abgeneigt, auf jeden fall ist jetzt erst mal schluss. nur noch rauchen wenn ich will, bewusster rauchen. nicht "so nebenbei rauchen".

davon mal abgesehen das mich der gestank einfach nur anwidert. ich habe heute frische klamotten an und trotzdem scheint hier alles nach rauch zu riechen. es ist einfach eklig.

und in dem sinne, mal schaun wie sich das entwickelt.
4.1.06 09:25


Vergebung

vergebung. um vergebung bitten. bitten.

ich sprach oft von aufrichtigkeit. wieviel in dem wort steckt war mir bislang nicht klar. ein gro?es wort. ein m?chtiges wort.

habt ihr je gef?hlt? habt ihr je gesp?rt was es heisst zu leben? ein gef?hl zu f?hlen das sich durch jede phase eures k?rpers zieht. st?rker als liebe, st?rker als hass.

ich habe mich nie gro? mit religionen besch?ftigt. mich nie mit greifbaren worten besch?ftigt. mein ganzes leben, sofern bewusst wahrgenommen, bestand immer nur aus gef?hlen.

gef?hle sind eine macht. gef?hle sind m?chtig.

ich f?hle heute. mehr als ich ertragen kann. diese macht die sie auf mich aus?ben - ich kann ihr nicht standhalten - und vermag es nicht mich ihr zu beugen.

man mag es bel?cheln, aber ich glaube an das gleichgewicht. auf jede aktion folgt eine reaktion. physik. mechanik. und doch viel mehr. viel mehr als sich in formeln beschreiben l?sst. die wahre macht liegt im ungreifbaren.

wer mich kennt, und das tun nicht viele, wei? das ich bete. es ist die einzige erkl?rung f?r meine gedanken. das einzige was mich vorm durchdrehen bewahrt.

eine bitte ist leicht ge?u?ert. zu oft f?llt das wort. aber eine bitte zu f?hlen, sie zu sp?ren, das ist etwas, bei allem an das ich glaube, das habe ich noch nie in meinem leben erlebt.

bitten, danken. aufrichtigkeit.

m?chtige worte, m?chtige gef?hle die dahinter stehen k?nnen.

man mag mich immer f?r oberfl?chig gehalten haben, das mag sein. man mag mich f?r dumm halten, auch das mag sein.

ich habe heute etwas "gesehen". nicht gesehen im physikalisch/ biologischen sinn. sehen, erkennen, erfahren.

ich glaube, das man ab einem gewissen punkt sein ich nicht ?ndern kann.

ich bin was ich bin.

es gab da mal diesen bl?den test in der schule. angeblich ein psychologischer, die wahrheit dar?ber spielt eigentlich auch keine rolle, die grundlage war f?r alle die gleiche, psychologischer grund hin oder her.

es ging damals darum zu beweisen das wir mehr sind. mehr als das geschlecht das und von geburt an pr?gen sollte. die tiefe der frage wurde damals schon, nicht ausreichend er?rtert. es war mehr just for fun.

wie zu erwarten war, ergab der test, so banal er war, das in jedem und typisch m?nnliche und typisch weiblichen seiten stecken.

nur bei einer nicht. bei einer war die erreichte punktzahl um ein vielfaches h?her als bei dem rest.

ich war "absolut frau"

es geht nicht um den wissenschaftlichen hintergrund des test, es geht nicht darum er etwas aussagen kann.

das was er mir damals schon gezeigt hat war, das ich anders bin.

meine erinnerungen. ich erinner mich nur an gef?hle. an grobe eckpunkte meiner geschichte, nie an tats?chlich geschehene details. immer nur an gef?hle. ich f?hle situationen als ob sie gerade passiert w?ren obwohl sie mehr als 10 jahre zur?ck liegen.

sie brannten sich in mein herz.

ich h?re einen namen, wei? keine fakten mehr, aber ich durchlebe sofort die gef?hle.

hingebung, demut.

ich glaube an das gleichgewicht. auf jede aktion folgt eine reaktion. auf jede reaktion eine aktion.

ich habe in meinem verh?ltnism??ig kurzen leben viele fehler gemacht. zuviele um sie z?hlen zu k?nnen. an jeden einzelnen erinner ich mich als ob es gestern gewesen w?re.

das, an das ich glaube ist ?berall. es ist kein gott, auch wenn ich mich selbst manchmal dabei ertappe meinen glauben zu personifizieren.

man kann niemanden um vergebung bitten. in meinem glauben gibt es keinen gott vor dem ich knien kann und um vergebung bitten kann.

die gr??ere aufgabe ist es, sich selbst zu vergeben.

ich habe mir nie selbst vergeben. ich war immer auf der suche nach meinem gleichgewicht. habe es jetzt, nach jahrelanger suche auch gefunden. habe den weg gefunden mich und mein leben ins gleichgewicht zu bringen. habe immer nach vergebung durch andere gesucht. habe sie mi?braucht.

der weg ist der richtige. ich zweifle nicht. ich muss ihn nur weiter gehen und dann irgendwann, erl?sung finden.

die strafen, die das leben bereit h?lt, sind die reaktionen. die reaktionen die taten wieder ins gleichgewicht bringen. die strafe ist die macht der gef?hle. die strafe sind die gef?hle die mein geist, mein k?rper aushalten muss. oder sich ihnen ergeben muss.

ich bitte um vergebung mit aller mir zur verf?gung stehenden aufrichtigkeit.

das ich nicht schlafen kann. das ist die strafe. es ist die strafe um alles wieder ins gleichgewicht zu bekommen. es ist die strafe das ich nacht f?r nacht wachliege und nachdenke, es ist die strafe das ich tag f?r tag von tr?umen und phantasien heimgesucht werde. alles f?r das gleichgewicht. zuviel habe ich falsch gemacht die letzten jahre.

ich zittere. die gef?hle sind zu stark. sie ?berw?ltigen mich, nehmen besitz von mir, ergreifen mich, lassen mich nicht mehr los. und dann ein schnitt, klein und flach, und die welt um mich bl?ht auf. schmerz sch?rft alle meine sinne, jede faser ist gestimmt. und ich h?r den k?rper singen, wenn der schmerz die last mir nimmt

vergebt mir.
30.12.05 23:10


SCHLAF

muharrrr

sollte es nach ?ber 6 monaten etwa so weit sein und mein schlaf normalisiert sich?

heute nacht g?ttliche 10 stunden geschlafen. bis um 10 in etwa tief und fest, aber danach dann wenigstens noch mal eingeschlafen.

sehr sehr gutes gef?hl muss ich sagen.

auch wenn die zeit nicht ganz hinhaut. ich m?sste um 11 einschlafen damit ich in einer woche auch um 8 ausm bett komme um brav zur arbeit zu latschen.


aber egal. JETZT sind es gerade 10 Stunden. seltsam wie dankbar man werden kann wenn es um den erhalt einer der nat?rlichsten sachen der welt geht.

man schaun was die woche noch so bringt
28.12.05 13:21


angekommen

so, ich glaub ich hab das gr?bste hinter mir. auf dem weg richtung ruhe und gleichg?ltigkeit. abschalten.

nun ist es FAST so als ob alles egal w?re. egal was noch passiert oder auch nicht passiert.

diese woche geh?rt ab morgen mittag mir. mir ganz allein.
25.12.05 18:11


ignore

nun ist soweit. ein weiterer auf meiner ignoreliste. ich will ja nicht sagen das sie es verschulden auf meiner ignoreliste zu landen, eher im gegenteil, ich mach es wohl immer kaputt.

wenn es so weiter geht steht bald ein ganzes forum und ein ganzer chan auf ignore.

meine art mit problemen umzugehen. *gr?bel* was hat der doc damals gesagt zum thema ignorieren? mir f?llt es nicht ein. gott sei dank erf?lle ich eine aufgabe und blogge alles flei?ig, so kann ich nachher nachschauen.

wie auch immer. ich habe mich bislang f?r nichts gesch?mt was gelaufen ist, heute erinner ich mich an ein paar sachen und sch?me mich. scham von daher begr?ndet da ich einfach wieder auf die gleiche masche reingefallen bin wie bei meinem ex. was heisst reingefallen, eigentlich wars mir von anfang an klar, aber ich habe wiedermal zu wenig stolz gezeigt um mich dem zu entziehen.

nun gibt es also verschiedene sachen f?r die ich mich wirklich sch?me. worte die gesprochen wurden, visualisierungen jeglicher art.

das lustige, und ja, ich finde es fast lustig: die geschichte wiederholt sich. und da sie sich wiederholt und als einzige schnittmenge "mich" enth?lt liegt es an mir.

die frage ist wie ich es vermeide das sich die geschichte ein 3. mal wiederholt.

zumindest bin ich gerade in dem moment der er gerade ist soweit, das ich JETZT versuche abzubrechen. nicht erst nach 1,5 jahren.

ich sagte worte "vorwurf" und "unterstellung" um zu vermeiden das man es als solche aufnimmt. vergessen hatte ich "rechtfertigung" und "stellungnahme"

nungut, beweist nur die gedanken eines anderen bzgl meines wertes. man WILL es ja nicht anders lesen. selbst die art und l?nge/k?rze der resonanz l?sst darauf schlie?en wieviel was auch immer bedeutet.

machen wir uns nichts vor.

sind wir mal ehrlich zueinander.

/nick fel_ignore


edit: gefunden

ich dachte immer wenn man ein problem hat, muss man nach den ursachen forschen um das problem zu beseitigen. und das geht ?ber die beseitigung der ursachen. was auch erkl?ren w?rde warum ich allem und jedem der mir ein problem macht irgendwann aus dem weg gehe. das erkl?rt warum ich radikal zu allem dem kontakt abbreche was mir nicht gut tut.

tjoa, und nu? wie nun damit umgehen. im moment entledige ich mich der ursache eines meiner probleme auf mir alt bekannter weise. wie gehe ich aber mit dem problem um und beseitige das problem ohne die ursache zu bseitigen? hie?e an mir arbeiten, herausfinden was in mir die gef?hle ausl??t die die ursache f?r mich zum problem werden lie?en.

?hm, nun blick ich grad selber nimmer durch. da hilft an dem abend wohl nur wein. und den geh ich mir jetzt mal holen.
20.12.05 18:51


Kamerahochwurf

ach, heut bin ich in schreiblaune. schreibwut geradezu

vergangenen Donnerstag habe ich einen "interessanten" Artikel bei Spiegel Online gelesen.

es geht um eine neue "trend sportart": dem kamerawurf

die bilder die es bei flickr zu sehen gibt sind schon sehr interessant. wobei ich das ein oder andere ja f?r nen fake halte. aber im prinzip. super idee

Im zuge der blog generation x werden nat?rlich tips, anleitungen und resultate via blog oder bei flickr ausgetauscht.

interessanter abschnitt zur er?rterung der zentralen frage:

-------------
Why should you do this?

Using sound logic, you should NEVER do this. But obviously the world is not always logical. Some of the reasons people ARE doing this, but by no means a complete list:

- It's simple.
- It's FUN!
- The results are often very pretty.
- There is something innately hypnotic about the patterns
created using this type of camera motion.
- It's enjoyable to view your results because you don't know
exactly what they are going to be until after the fact.
- It's hard to understand without doing.
- It often results in effects unattainable by any other
photography technique.
- It's addictive.
- To prove you are crazy.
- Because other people are doing it?
- Why not!
-------------

mit ner neuen cam w?rde ich das ja nicht unbedingt ausprobieren, mit meiner eh schon kaputten cam werde ich das aber in meinen freien tagen mal testen. ergebnisse gibts dann nat?rlich hier

also:

warum nicht?
19.12.05 11:56


Bloggen erreicht die Industrie

ich bin ja ehrlich erstaunt. ich selbst habe wohl erst im september wirklich etwas von dem hype ?bers bloggen mitbekommen und war damals schon "dem trend hinterher". schaut man sich im www um, dann gibt es manche blogs seit ende letzten jahres.

nun erreicht auch die industrie das ph?nomen "blog"

vor kurzem wurde eine firmeninterner blog eingef?hrt, jetzt wird die idee an kunden verkauft.

irgendwie seltsam.

weg vom prs?nlichen gespr?ch. so interessant und n?tzlich ich blogs finde, umso mehr bemerkt man das die wirkliche, reale kommunikation abnimmt. wann habe ich das letzte mal mit jmd ein wirkliches gespr?ch ?bers telefon gef?hrt? das meiste passiert im chat oder jetzt eben ?ber den blog.

einfach der lauf der zeit, oder lohnt es sich wirklich etwas dagegen zu unternehmen?

wenn ich sehe das wir dazu angehalten werden diesen firmeninternen blog zu nutzen, sehe ich das die direkte kommunikation auf der strecke bleibt. an der stelle der widerspruch. erstens: wir sind eine kommunikationsagentur. 2. es wird alles noch unpers?nlicher als es eh schon ist. 3. direkte kommunikation scheint schlichtweg nicht erw?nscht zu sein.

ich sehe das sehr kritisch. man verliert mittelfristig den pers?nlichen kontakt zu den mitarbeitern, vieles was im gespr?ch analysiert werden w?rde, kommt jetzt nicht mal mehr zum gespr?ch.

ich sehs ja schon im ganz pers?nlichen rahmen. gespr?chsstoff gibt es genug, immerhin f?lle ich in den wenigen monaten schon viele viele seiten mit meinen gedanken, die man ja auch in einem chat oder einem telefonat h?tte loswerden k?nnen.

aber der mensch zieht sich immer und immer mehr aus der direkten kommunikation zur?ck. isoliert sich. wer etwas erfahren will, kann ja den blog lesen. ehrlich: ich denk ja auch so. dachte so.

so langsam finde ich die entwicklung aber bedenklich. blogge bewusst einige gedanken nicht mehr, um noch etwas zum reden zu haben. ich habe keine lust mehr ien gespr?ch anzufangen und dann wird einem gesagt "das hast du doch schon da und da geschrieben".

es lebe die kommunikation! leute, redet wieder miteinander! redet mit mir....
19.12.05 11:17


schlafen

na wie gesagt, schlafen ist was f?r menschen mit zuviel zeit. solangsam komm ich mit meinen 3-5 stunden schlaf die nacht zurecht. und aus diesem, aber mehr aus anderen gr?nden freue ich mich umso mehr das ich dieses jahr dann doch noch mal gebacken kriege zu ins kassa zu gehen, da real club bizzare.


philipp boa dann im februar, er wird aber vermutlich nicht das publikum anlocken, das ich da gern sehen w?rde. aber gut wirds allemal. ist ne nette begleit musik wie ich finde.

philipp boa dann vorher noch mal irgendwann zwischen weihnachten und silvester in der mb

wie auch immer, etwas zum freuen und "aus der reihe tanzen"
18.12.05 10:54


Knoblauch und Kippen

mir ist ja grad aufgefallen wie geil eigentlich ne mischung aus knoblauch und kippe riecht.

erst nudelso?e mit knobi zubereiten und dann, w?hrend alles k?chelt, gen??lich eine rauchen.

der knoblauch geruch an den h?nden vermischt mit dem geruch einer kippe


das sollte man sich mal wirklich ?berlegen. weg von fruchttabak!
13.12.05 17:46


der weg zum licht.

der erste schritt ist getan und ich f?hl mich erleichtert und frei wie lange nicht mehr. wie noch nie?

heute also den schritt gewagt und zu einem psychater gegangen.

Facharzt f?r Neurologie und Psychatrie

ausgesucht nach dem kriterium das ich bei seiner frau auch schon andersweitig in behandlung bin

es ist ein seltsames gef?hl, getrieben von verzweiflung und hoffnung steht man mit den nerven am ende, vor scham ganz rot am empfang und gibt kommentarlos die ?berweisung wg. depression und suizidgefahr ab. klar gedruckt in f?r jeden lesbaren lettern.

die arzthelferin blickt auf, schaut mich an und sieht aus als ob sie mich in den arm nehmen will. ich l?chel gequ?lt.

"ja tut mir leid, ich habe fr?hstens einen termin ende januar 2006"

"so lange schaff ichs mit sicherheit nicht mehr"

sie schaut mir in die augen

"setzen sie sich hin, wird ein paar minuten dauern, dann kommt der arzt"

was waren die minuten des warten grauslig. allein im wartezimmer. du wirst ja paranoid, suchst die kameras die dich in deinem verhalten beobachten.

was ich nicht hatte: das bed?rfniss wegzurennen. ich wollte da bleiben, wollte da so lange sitzen bleiben bis sich jemand meinen geistigen d?nnschiss anh?rt.

ich werde ins sprechzimmer gerufen....

da sitzt er, uralt.

und dann die frage ?ber deren antwort ich seit jahren nachdenke "was bedr?ckt sie denn?"

ja wo denn da anfangen?

dann hab ich einfach losgeplaudert. die 3 stichpunkte gesagt die ich auch dem allgemeinarzt sagte "schlafprobleme, depression, suizidgedanken"

unterbrochen von weinkr?mpfen und wenigen zwischenfragen konnte ich weit ?ber eine stunde dem arzt einfach mein herz aussch?tten. ich konnte ihm von den bildern in meinem kopf erz?hlen, von den ?ngsten: von der angst vor der zukunft, der angst vor MEINER zukunft, der angst vor mir.

so hat er mich also reden lassen, ab und zu eine zwischenfrage gestellt "wie stellen sie sich den akt des sterbens vor?" - ich erz?hl ihm meine 3 phantasien

"hatten sie schon mal einen orgasmus?" - ja

"waren sie schon mal befriedigt?" - ja, das durfte ich in den letzten 3 monaten erleben

ursache f?r die fragen war einfach der grund, das ich beziehungen und partnerschaften als "seile" sehe die in "mein tal" h?ngen.

aber ich will hier nicht zu ?berschwenglich schreiben. ganz zufriedenstellend war es nicht. vllt weil meine erwartungen auch ganz andere waren.

am ende hat er geredet. lange. und hat viele sachen gesagt die mir seit jahren klar sind oder die ich immer unterschwellig wusste, die ich nur gerade die letzten monate vergessen hatte.

fazit: ich habe angstst?rungen bzw depressionen. gut, nichts neues soweit

problem: das ist nichts was man "therapieren" kann. nicht im sinne von gespr?chsgruppen und medikamenten.

er fand meine taltheorie irgendwie klasse. fand es bewundernswert das ich dieses bild in meinem kopf so klar in worte fassen kann, genau beschreiben kann wie ich mich f?hle. und er gab mir antworten. antwort auf die frage warum es mir so geht, warum ich bislang keinen ausweg gefunden habe.

das problem ist mein kopf (dazu noch sp?ter). ich denke zuviel. gr?bel zu viel, er meinte er k?nnte mir ansehen das ich pausenlos denke w?hrend er spricht. das problem w?re auch, das ich schlichtweg warum auch immer, zu schnell erwachsen geworden bin. schneller als meine psyche das verkraften konnte.

so und nun ein teil selbstdiagnose: ich glaube ich habe einfach einen wichtigen teil der jugend, warum auch immer, ?bersprungen. ich war kind und als ich die augen aufgemacht habe war ich erwachsen. und ich bin immer noch nicht soweit das ich mich selbst eingeholt habe. mir fehlen viele erfahrungen die den menschen pr?gen, die man in der jugend macht.

und damit w?r ich beim teil meiner "hausaufgabe": ich soll mich weiter selbstdiagnostizieren. ich soll daran arbeiten zu akzeptieren das ich diese ?ngste nie loswerde. ich soll daran arbeiten nicht die ursache der ?ngste zu bek?mpfen, denn die wird immer wieder kommen, sondern die angst an sich. mich mit der angst auseinander setzen.

ich habe das noch nie so differenziert betrachtet. ich dachte immer wenn man ein problem hat, muss man nach den ursachen forschen um das problem zu beseitigen. und das geht ?ber die beseitigung der ursachen. was auch erkl?ren w?rde warum ich allem und jedem der mir ein problem macht irgendwann aus dem weg gehe. das erkl?rt warum ich radiakl zu allem dem kontakt abbreche was mir nicht gut tut.

zweiter teil: ich soll weiter schreiben. ich soll weiter bloggen. mir alles von der seele schreiben, und wenn mir danach ist soll ich ihm ausz?ge von meinem blog geben. ich soll ohne ende schreiben. meine welt zum einen schriftlich zu blatt bringen und zum anderen...

dritter teil:

...aufmalen. mein bild von meiner welt ist so klar und so deutlich, ich soll es zeichnen. und es mir dann an die wand h?ngen. und es jeden tag betrachten, und in mich hineinhorchen.

und irgendwann werd ich merken das dieses bild in mir nicht mehr die gef?hle ausl??t die es heute noch tut. und wenn ich soweit bin, habe ich einen teil des weges geschafft.

er hat gemeint, das ist h?ufig ein problem bei kreativen. es gibt f?r sie kein mittelma?. es gibt nur superlative: himmel hoch jauchzend - zu tode betr?bt.

und ja, genauso ist es. es gibt f?r mich kaum neutrale gef?hle. es gibt absolutes gl?ck, oder absolute verzweiflung. dazwischen bewegt sich nicht viel.

er hat gemeint, das das mein leben lang so bleiben wird, das ich lernen muss damit umzugehen, es als teil von mir zu akzeptieren, mich darauf einzustellen und dann irgendwann sinnvoll damit umgehen.

achja, viel gelernt heute: noch 1 weniger interessante, und eine wirklich krasse sache hat er mir mit auf dem weg gegeben:

1. ich soll mir ?LTERE freunde suchen, mit denen ich auf MEINER wellenl?nge reden kann (nun gut, nichts neues, hab ich eh schon immer gemacht wenn man bedenkt das die tukas nun mittlerweile alle fast 30 sind). und ich soll mich jmd anvertrauen. einem ?lteren, der damit auch umgehen kann.

und nun 2. und das gebe ich mal ganz frei und salopp wieder:

ich soll poppen was mir ?ber den weg kommt. soll mehr solcher erlebnisse sammeln und damit "abh?rten". lernen das nicht einzelne personen mein halt sind, sondern das ich mich selbst halten kann. er hat gemeint das das ne weile dauern wird, eben weil ich mich gerade nicht selbst halten kann. er hat nicht gesagt das ich auf den halt von anderen personen verzichten soll. nur soll ich den nicht mehr in beziehungen suchen. sondern au?erhalb. neutrale freunde. damit ich diese problemzone "beziehung" mit halt bewerkstelligen kann.

resumee: ich soll weiter machen wie bisher. wenn es mir schlecht geht wie in den letzten tagen soll ich sofort zu ihm, dann wird er mich halten. ich soll mir halt au?erhalb einer beziehung suchen, soll kontakt zu ?lteren aufbauen, schreiben, v?geln und weiter nachdenken. denn das kann ich eh nicht abschalten. ich werde mein lebenlang nachdenken und ich bin froh das er gesagt hat das ich mit meinen gedanken ziemlich gut liege und sie deswegen nicht unterdr?cken soll.

in ein paar wochen ist dann krass eeg. also messung von gehirnstr?men. um zu sehen an welcher stelle man hirn zuviel arbeitet. und vllt um das geeignete medikament zu finden das da oben etwas blockiert wenn es mal sein muss.

in dem sinne:

ich sehe noch kein licht. aber ich sehe einen weg. und es hat unendlich gut getan bei ihm zu sein.

und wof?r ich wirklich dankbar bin: er hat geholfen meine gedanken ein wenig zu lenken, er hat sie ein wenig beurteilt, sie geb?ndelt, sie gerichtet und mir antworten gegeben.
6.12.05 20:24


älter werden

ich habe angst. angst vorm ?lter werden. ich mein, irgendwie.... ich bin erst 21 und dann doch wieder schon 21. ich werde im april erst bzw schon 22.

1/4 des Lebens ist vorbei. vllt schon mehr als 1/4. eigentlich zeit um ein res?me zu ziehen und zu ?berlegen wohin der weg gehen wird.

ich mein. die letzten 10 jahre. 10 jahre sind so verdammt viel zeit. und trotzdem habe ich es 10 jahre lang nicht geschafft einen weg zu finden. es ist seltsam in solchen zeitlichen dimensionen zu schreiben. man f?hlt sich alt.

ich f?hl mich alt. leer und ausgebrannt. wenn ich etwas in derartig langer zeit nicht schaffe, woher wei? ich das ich nicht mit 31 an selbiger stelle stehe und das gleiche res?me ziehe, nur eben das dann schon die h?lfte der zeit um ist.

es w?r an der zeit JETZT einen weg zu finden. es ist einfach keine zeit mehr noch l?nger zu suchen, noch l?nger im nebel umher zu irren. von den aufgebrauchten kraftreserven mal abgesehen. irgendwoher w?rde ich, wie immer, schon wieder kraft ziehen. ich w?rde schon wieder ein seil finden.....

aber das soll nicht sinn und zweck der sache sein. ich will endlich raus aus diesem tal, will endlich einen weg nach oben finden. und der weg muss JETZT gefunden werden, der aufstieg wird sicher noch lange genug dauern. zu fremd kommt mir dieses "oben" vor, ich wei? nicht wie es aussehen wird, man wird zeit brauchen um sich daran zu gew?hnen.

zeit die ich nicht mehr habe.

irgendwie erinnert mich das alles an das h?hlengleichniss. nur das ich in der h?hle sitze und wei? das es au?erhalb der h?hle etwas unendlich sch?nes gibt. ich kann mir vorstellen wie es aussieht. nur finde ich den weg aus der h?hle nicht. dabei sehne ich mich so sehr nach licht, nach w?rme, nach farben.

mir l?uft die zeit weg. jedes jahr verrennt ohne das ich einen schritt weiter komme. im gegenteil: ich scheine immer tiefer in das tal zu rennen.

es ist dieses bild. kann ich es wiedergeben? kann man sich bildlich vorstellen in was f?r einer welt ich mich bewege? gern w?rd ich das mal einfangen. festhalten. das bild ist so klar.

man schaut in ein tal, man erkennt durch den nebel dunkle umrisse von sehr hohen bergen. und ab und zu schaut aus dem nebel ein seil. der boden ist modrig, schlammig.

hinter mir, hinter dem betrachter der gerade in das tal schaut ist dieser abgrund, der nach mir ruft. seine rufe sind ?ber die jahre immer lauter geworden. ich bin mit den jahren immer n?her an den rand gekommen. balanciere nun mittlerweile am rand, der blick aber noch zum tal. jede nacht, jeden tag h?re ich die rufe, f?hle die anziehung die der abgrund auf mich aus?bt.

er will mir w?rme geben, will mir ruhe geben, will mich umgeben, f?r mich da sein. ich soll mich fallen lassen um gehalten zu werden. es ist verlockend. sehr sehr verlockend.....

nun werde ich also n?chstes jahr, sofern ich dem abgrund weiter widerstehen kann, 22. was f?r eine zahl. 22 und nichts erreicht, au?er das ich dar?ber reden kann wie es in t?lern ist, die von hohen bergen umgeben sind und indem sich ein nebel befindet der so dicht ist das keine sonne hindurch kommt.


halt mich, mein leben, halt mich. halt mich: FEST
1.12.05 12:05


Lichtblicke

Ja auch hier gibt es sie. man solls nicht meinen, auch mein leben ist nicht >nur< dunkel und grau. leider sind diese lichtblicke zu kurz, zu selten und viel zu verg?nglich, zu schnell-lebig.

heute: krass sushi essen. noch besser: sushi essen mit menschen zu denen ich keine pers?nliche beziehung habe, was heisst nach abw?gen aller eventualit?ten: der abend >kann< gar nicht mies werden. es gibt keine faktoren die ihn versauen k?nnten.

und noch ein lichtblick: es gibt menschen bei denen ich willkommen bin es tut gut zu wissen das es menschen gibt die zu einem stehen, zu einem halten, einen verstehen.

so geht es dieses wochenende nach leipzig. freitag nacht bis sonntag mittag.

dann k?nnts auch in den westerwald oder nach bielefeld gehen.

es tut so gut auch solche menschen zu kennen, die einem einfach nur gut tun. die einem nichts b?ses wollen.

um es mal in meine welt zu ?bertragen: es ist wie immer. diese kleinen hochs und tiefs. ich bin die letzten tage durchs dunkel geirrt, habe keinen weg gefunden, wusste nicht wohin. und dann schau ich nach oben, da wo ich himmel und licht vermute. und der dichte nebel scheint ein paar helle flecken zu bekommen.

im moment friere ich nicht, der n?chste absturz ist aber eigentlich schon vorprogrammiert. man kann geradezu die uhr danach stellen....

w?re es nicht so, w?r es irgendwie nicht mein leben O_o

aber versuchen wir uns an den kleinen lichtflecken zu erfreuen, an den schwachen sonnenstrahlen, die ein wenig blenden und mein gesicht w?rmen. sie schaffen es nicht den nebel zu vertreiben und den blick freizugeben f?r den weg den ich so lange schon suche, aber sie zeigen mir das es irgendwo da drau?en etwas unbeschreiblich sch?nes gibt.

es sind keine seile, es ist nichts was mir halt gibt, nichts von dem an dem ich mich ?blicherweise festhalte. es sind nur lichtstrahlen die mein gesicht w?rmen. sie sind verg?nglich, aber f?r diesen einen kurzen moment, sind sie wundersch?n.

sie wecken sehnsucht. sie geben gewisserma?e hoffnung, motivieren ein wenig weiter nach dem weg zu suchen.

diese seile tun mir nicht gut. sie sind zwar der direkte weg nach oben, sind aber anstrengender, gef?hrlicher. die wege werden sicher nicht den direkten weg nach oben darstellen, k?nnten mich aber auch ans ziel bringen. langsamer, daf?r vllt sicherer.

ich muss nur endlich einen weg finden.
30.11.05 14:30


Von Bergen und Tälern

das leben ist wie unsre gute alte erde.

es gibt berge und t?ler. man kann auf meeresh?he schwimmen, man kann auch versinken in tiefen der meere.

wenn man einen berg hinaufsteigt, kommt man irgendwann an den wendepunkt und man muss wieder hinunter.

auf jedes tief folgt ein hoch. auf jedes hoch ein tief. die frage ist auf welcher h?he man sich grunds?tzlich bewegt.

man steigt einen berg hinauf. man steigt immer h?her richtung himmel. manchmal rutscht man zwischendurch ab, manchmal f?llt man richtig tief, und manchmal purzelt man den ganzen berg wieder hinunter.

ist man oben aber angekommen schwebt man sprichtw?rtlich auf wolke 7. man wird unvorsichtig, schaut nicht mehr genau nach dem weg und macht einen fehltritt und f?llt....


nat?rlich, nach jedem talgang kommt man wieder an einen berg den man hinaufklettern kann. ich zweifle nicht an das es dieses leben gibt.

und dann gibt es ja menschen, die scheinen schon auf 5.000 fu? anzufangen den berg zu ersteigen. sie kommen an den gipfel, rutschen aus, fallen aber minimum wieder auf 5.000 fu? zur?ck.

das sind die normalen h?hen und tiefen des lebens.

was mich doch tats?chlich nervt ist einfach diese unbest?ndigkeit. manche aufstiege gehen ?ber wochen, ?ber monate. der absturz ist dan aprupt.

und manchmal ist das intervall einfach viel kleiner.

ich wache fr?h auf und f?hl mich mies. im laufe des tages gehts mir ein bisschen besser, zum abend hin f?hl ich mich zwar immer noch nicht gut, aber wenigstens auch nicht ganz schlecht. dann kommt die nacht und alles geht von vorn los. seit tagen. das strengt an, das nervt.

es ist wieder dieser punkt an dem ich sage: das ist kein leben. so kann ich nicht leben. es strengt zu sehr an, fordert zu viel kraft, zuviel energie. jeden tag aufs neue empor zu klettern nur um quasi im schlaf wieder abzust?rzen.

doch was ?ndern? ich wei? ja nicht mal woran es liegt. wenn ich den ganzen tag mies drauf w?re, w?re es zu erkl?ren. aber diese steigung ist nicht erkl?rbar. welcher parameter ver?ndert sich im laufe des tages das sich der grad der steigung ver?ndert?

wenn ich den finde, k?nnte ich vllt diesen absturz jeden erneuten tag ausschalten.

schlafen tut mir nicht gut, auch wenn es rein theoretisch gut ist und ich mich freue zu schlafen. aber vllt l?sst sich dieser absturz vermeiden wenn ich einfach nicht schlafe?

aber vllt will mir das leben jetzt auch nur klar machen "du bist nicht f?hig f?r den alltag, du kannst nicht leben, du sollst es nicht schaffen, gib endlich auf"

ich wei? es nicht.

ich werde jetzt feierabend machen. es ist der gleiche ablauf.

ich sprach von liebe und hass und der ?hnlichkeit dieser beiden gef?hle. ich hasse ihn so sehr wie ich ihn glaube zu lieben, oder so sehr ich von ihm abh?ngig bin.

er hat meinem leben einen inhalt gegeben von dem ich all die jahre wusste, den es aber eben in meinem leben noch nicht gab. diesen bezugspunkt aufzugeben (aufgeben zu m?ssen) tut weh.

und so sehr ich ihm b?se bin, so sehr ich gerade hasse, so sehr freue mich auf das erste gr?ne blinken am tag, so sehr freue ich mich seinen namen in ICQ und MIRC zu sehen.

es ist doch abgefahren. diese schwarz/wei? geschichte ist anstrengend....

ich habe angst. angst vorm n?chsten aufstieg, der wie in der natur der menschen scheinbar verankert, kommen wird. ich habe keine angst vor dem aufstieg an sich, ich hab angst vor dem unweigerlich kommenden absturz. das tr?bt die vorfreude, nimmt sie g?nzlich.
29.11.05 17:27


Begraben

heute habe ich feierlich meinen alten blog unholy begraben. es gab ihn gerade 3 monate, aber er ist voll von 3 monaten schreibwut, erinnerungen, wahn, irrsinn. er soll weiter bestehen, aber nicht mehr zug?nglich sein.

nun blicken wir in die zukunft.

auch hier zuerst: wer dies lie?t tut es freiwillig, nicht weil ich es ihm aufgedr?ngt habe. wer mir schreibt tut es freiwillig, nicht weil ich ihn dazu gezwungen habe. wer sich verantwortlich f?hlt tut dies auf eigene gefahr. ich ?bernehme KEINE verantwortung f?r eventuell seelische sch?den beim l?ngeren lesen.

und ein vorhaben noch: diesmal schreibe ich wirklich was ich will. ohne r?cksicht auf das ego andere, ohne r?cksicht auf die komplexe anderer.

wer sich angegriffen f?hlt, tut es vermutlich zu recht.

ich lasse meinen geist nicht wieder derart einschr?nken das ich den mut verliere meine gedanken zu offenbaren.

und vllt, vllt werde ich ?berleben.


"man will nicht sterben, man will nur ein anderes leben"
27.11.05 23:16


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